Kasel
Kasel ist eine Ortschaft in der Nähe von
Trier. Sie liegt im unteren Ruwertal und ist weit über seine Grenzen für
seinen guten Wein bekannt.
Kasel in der Entstehung
Urkundlich wird Kasel erstmals 973 als
"Casella" (=kleines Landhaus) erwähnt und hat heute ca.1335 Einwohner.
Die Wurzeln von Kasel sind vermutlich in der römischen Zeit zu
suchen. Noch heute zeugen Gebäude- und Keramikreste des 2./3.
Jahrhunderts und Münzfunde von dieser geschichtlichen Epoche. Das
"Casella" der damaligen Zeit war allerdings noch kein
Dorf im heutigen Sinne, es handelte sich vielmehr um Einsiedlungen
und Gehöfte. Nach mehrfacher Abwandlung festigte sich "Casella"
zu "Casel" und heißt seit der NS-Zeit Kasel.
Der Weinbau
1101 wird Kasel von allen erzbischöflichen Forstrechten
für den bei Kasel liegenden Wald befreit. Daraus ergab sich das
zu dieser Zeit seltene Recht Wälder zu roden, zu beackern oder zu
bepflanzen. Möglicherweise liegt hier der Beginn des Weinbaus. In
der Urkunde von 1116 sind erstmals neben Wald, Ackerland, Wiesen,
Herrenbesitz, Gärten und Wildgehege auch Weinberge erwähnt, die
bis zur heutigen Zeit eine wichtige Rolle in Kasel spielen.
Die Feuerwehr
1920 wird in Kasel die "Freiwillige Feuerwehr
Kasel" gebildet und löst damit die bis dahin bestehende
Pflichtfeuerwehr ab. (Quelle: Buch
"Pfarrei St. Nikolaus Kasel" von Hermann Jakobs) |