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Atemschutzwerkstatt

In der Atemschutzwerkstatt  werden nicht nur die Atemschutzflaschen gefüllt.


Nach jedem Einsatz und jeder Übung werden die benutzten Masken, Lungenautomaten und Geräte gereinigt, demontiert, kontrolliert, und anschließend wieder zusammen gesetzt. Nach einer Abschlussprüfung werden die Masken in Folie
eingeschweißt und sind dann wieder Einsatzbereit. Diese außerordentlich zeitaufwendige Prozedur ist unumgänglich um
ein Maximum an Sicherheit  zu gewährleisten.



Des weiteren werden die Tüvprüfungen der Gerätschaften von dem Atemschutzgerätewart veranlasst.
Alle 6 Jahre werden die Druckminderer der Pressluftatemgeräte ausgetauscht.
Über jede Maske, jede Flasche und jedes Atemgerät existiert eine Karteikarte bzw. eine Datei mit der man eine lückenlose Wartung nachweisen kann.
Werden im Einsatzfall noch Atemschutzgeräte benötigt, wird die Atemschutzgerätewerkstatt über Funkempfänger alarmiert und rückt dann mit Ersatztgeräten aus. Die an der Einsatzstelle verbrauchten Flaschen werden im gleichen Zug zurückgebracht und für die Wiederverwendung sofort gefüllt.


Die Prüfung der Geräte wird mit einem MSA-Auer Prüfstand durchgeführt. Unterstützt durch einen Rechner werden hier alle Komponenten des Atemschutzes auf Dichtheit und Funktion geprüft. Letzten Endes wird das Atemschutzgerät durch den Prüfstand beatmet und somit auch die praktische Funktion sichergestellt.


Die Aufgabe des Atemschutzgerätewart nimmt eine Zeit von ca. 700-800 Stunden im Jahr in Anspruch.
Aus diesem Grunde ist die Arbeit der Atemschutzgerätewarte in 3 Abschnitte gegliedert:

1. Wiederkehrende Prüfungen, zuständig: Heinrich Linke
2. Einsätze, zuständig: Frank Rohde
3. Übungen, zuständig: Tim Hartmann